Aljoscha
Zimmermann ist kurz vor Weihnachten 2009 gestorben! Bereits schwer krank waren
wir anfang Dezember noch mit Ihm im Studio und haben "Kämpfende Herzen"
eingespielt. Bis zuletzt galt seine Leidenschaft der Musik zu Stummfilmen.
In seinen Kompositionen wird Aljoscha Zimmermann immer weiterleben. Damit sein
Projekt mit Live-Begleiteten Stummfilmen weitergeht, hat er sehr intensiv mit
seiner Tochter Sabrina gearbeitet. Nachträglich vorausschauend hat er bereits
bei der letzten Aufnahme mit seinem Kollegen Marc Pogolski am Klavier
gearbeitet.
Aljoscha, ich danke dir für deine Freundschaft, für deine tolle Musik, die
schönen Reisen und vor allem für die langjährige musikalische Förderung und dem
Genuß dir zuhören zu dürfen!
Markus Steiner
P.S.: Diese Homepage wird erst in den nächsten Monaten
aktualisiert!
Aljoscha Zimmermann und die Musik
zum Stummfilm
Aljoscha Zimmermann ist Pianist und Komponist für Stummfilme.
Mit unglaublicher Kreativität und Liebe zum Genre hat er über 400 Stummfilme
vertont.
Die Intensität seiner Musik, die feinfühlige Umsetzung der Filme in
durchkomponierte Musik und sein weltweiter Erfolg lassen ihn zu den Meistern der
Stummfilmmusik zählen.
Seine Musik enthüllt die vitale Ausdruckskraft des Stummfilms, gibt ihm neues
Leben. Sie entlockt den Filmen Gefühle und Geschichten für den modernen
Menschen.
Zimmermann nimmt diesen mit auf eine Zeitreise, in der die Figuren auf der
Leinwand mit kristalliner Klarheit den Zuschauer ansprechen und berühren,
gewissermaßen von Seele zu Seele kommunizieren.
Der 1973 aus Lettland emigrierte Aljoscha Zimmermann profitiert in seiner
Kompositionsarbeit von den zahlreichen Metiers, für die er komponiert hat:
Musiktheater, Ballett, Kabarett, Chanson und Jazz sind die Genres, die ihm Kraft
und Inspiration für seinen abwechslungsreichen, expressiven und
situationsgenauen Kompositionsstil geben.
Die Musik wird bei Aljoscha Zimmermann zu einem gleichwertigen Partner des
Films. Sie geht weit über die Bebilderung hinaus, lebt durch ihre
Eigenständigkeit und tritt in eine selten gehörte und daher faszinierende
Partnerschaft zum Bild. Sie entlockt mit ihrer Kraft und Stringenz dem bewegten
Bild neue Facetten, übernimmt die Führung.
Das alles zusammen ist eine neue, beeindruckende und fesselnde Gattung